Dorla

Der Dorla bei dir?

Ob im Dorf, im Quartier oder in der Agglomeration: Wo ein Nahversorger fehlt oder ein bestehender Laden ums Überleben kämpft, kann ein Dorla die Lösung sein. In Gähwil hat der erste Dorla gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Hier erfährst du, wie der Laden zu euch kommt.

Das braucht es für einen Dorla

Euer Laden ist weg? Euch fehlt ein Nahversorger? Genau dafür gibt es den Dorla. Wir kommen dorthin, wo ein echter Bedarf besteht und die Menschen vor Ort das Projekt mittragen. Das braucht es dafür:

Ab rund 1'000 Einwohnerinnen und Einwohnern

Es braucht genug Kundschaft im Einzugsgebiet. Mit guter Lage, etwa dank Pendler- oder Tourismusfrequenz, können es auch weniger sein.

Kein bestehender Dorfladen oder Nahversorger

Wir ergänzen dort, wo eine Lücke besteht. Wir verdrängen niemanden. Wo ein Laden funktioniert, kommen wir nicht.

Produzentinnen und Produzenten in der Nähe

Ideal sind Bäckerei, Metzgerei und Käserei in der Umgebung. Ein Dorla lässt sich aber auch ohne lokale Betriebe realisieren.

Eine Gemeinschaft, die mitzieht

Ein Verein, eine Gemeinde, ein Team vor Ort: Ohne lokales Engagement kein Dorla. Und genauso klar: Wenn ihr uns nicht wollt, kommen wir nicht.

Führst du einen Laden, der nicht mehr funktioniert?

Zu wenig Umsatz, keine Nachfolge, kaum noch Personal und trotzdem jeden Tag präsent: Viele Dorfläden kämpfen ums Überleben. Bevor du schliesst, reden wir gemeinsam über einen anderen Weg. Aus deinem Laden kann ein Dorla werden. So bleibt die Versorgung im Dorf und dein Laden bekommt eine Zukunft.

Sprich mit uns über deinen Laden
  • Kein durchgehend anwesendes Verkaufspersonal mehr, und trotzdem rund um die Uhr offen.
  • Der Laden bleibt im Dorf, die Nahversorgung ist gesichert.
  • Der bestehende Standort lässt sich oft weiternutzen.
  • Attraktive, flexible Arbeitsplätze vor Ort.
  • Du bleibst dabei, so viel oder so wenig du willst: im lokalen Team, als Lieferantin oder Lieferant, oder du übergibst ganz.
  • Wir schätzen ehrlich ein, ob und wie es bei dir funktioniert.

Wie funktioniert der Dorla?

Das Wichtigste zum Konzept, kompakt erklärt für Gemeinden, Vereine, Vermietende und alle, die den Dorla zu sich holen wollen.

Rund um die Uhr offen

Der Dorla ist ein autonomer Selbstbedienungsladen: offen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ganz ohne Verkaufspersonal.

Einfach einkaufen

Eintreten, Produkte an der Kasse selbst erfassen und bargeldlos bezahlen mit TWINT, Debit- oder Kreditkarte. Kasse und Warenwirtschaft laufen über unsere eigene Lösung scango.ch.

Echt regional

Produzentinnen und Produzenten bestücken ihre Regale selbst, bestimmen Sortiment und Preise mit und erhalten eine Auszahlung pro verkauftem Produkt. Ohne Regalmiete, ohne Bürokratie: Die Abrechnung läuft automatisch und monatlich.

Lokal verankert

Ein kleines Team aus dem Ort pflegt den Laden in kurzen, flexiblen Einsätzen. Technik, Abrechnung, Überwachung und Administration übernimmt zentral die Toggenburgshop AG.

Sicher betrieben

Audiovisuelle Überwachung und eine bewährte Zutrittslösung schützen den Laden. Diebstähle zeigen wir konsequent an.

Wirtschaftlich ehrlich

Schlanke Kosten und realistische Umsatzprognosen: Der laufende Betrieb trägt sich selbst.

Du möchtest mehr Details? Unter Häufige Fragen beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Dorla.

Wer steht hinter dem Dorla?

Hinter dem Dorla steht die Toggenburgshop AG aus dem Toggenburg. Die vier Unternehmer Adrian Brügger, Tobias Kobelt, Ivan Louis und Roger Wichser betreiben seit 2021 Selbstbedienungsläden, heute an sieben Standorten, zusammen mit über 70 regionalen Produzentinnen und Produzenten. Mit dem Dorla bringen sie dieses erprobte Modell in Dörfer und Quartiere, denen der Nahversorger fehlt.

Mehr über die Toggenburgshop AG
Die vier Unternehmer der Toggenburgshop AG
Tobias Kobelt, Ivan Louis, Roger Wichser und Adrian Brügger (von links)

Der Weg zu deinem Dorla

Von der ersten Idee bis zur Eröffnung: In sieben Schritten begleiten wir euch. Ehrlich, transparent und mit realistischen Erwartungen.

  1. 1

    Analyse & Konzeption

    Wir prüfen gemeinsam, ob ein Dorla bei euch sinnvoll ist: Einwohnerzahl, Lage, Liegenschaften, Produzentinnen und Produzenten. Wir sagen ehrlich, ob es passt, auch wenn die Antwort Nein ist.

  2. 2

    Planung, Personal & Finanzierung

    Mietvertrag, Strukturen, nötigenfalls Bewilligungen und allfällige Unterstützungsbeiträge werden geklärt. Das Personal kommt aus dem Ort.

  3. 3

    Einrichtung & Technik

    Ladenbau mit lokalen Handwerksbetrieben. Parallel installieren wir Kasse, Zutritt, Bildschirme und Überwachung.

  4. 4

    Produzentinnen und Produzenten einbinden

    Bäckerei, Metzgerei und Käserei möglichst aus der Region werden früh eingebunden, weitere Betriebe kommen dazu.

  5. 5

    Sortiment aufbauen

    Die Produzentinnen und Produzenten füllen ihre Regale, ergänzt mit Handelswaren von Grossisten: So garantieren wir ein attraktives Sortiment. Abläufe werden geübt, das Team vor Ort wird eingearbeitet.

  6. 6

    Eröffnung

    Der ganze Ort ist eingeladen. In den ersten Tagen sind wir persönlich vor Ort und helfen beim ersten Einkauf.

  7. 7

    Pilotphase

    Ein Jahr lang optimieren wir gemeinsam Sortiment und Abläufe. Danach entscheiden wir zusammen über die definitive Weiterführung.

Möglichen Standort melden

Mach den ersten Schritt: Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, wie gut die Chancen für einen Dorla bei euch stehen.

Was fehlt bei euch? Wer steht hinter der Idee? Gibt es schon ein Ladenlokal, oder führst du selbst einen Laden, der nicht mehr funktioniert?

Häufige Fragen

Was Gemeinden, Vereine und Vermietende oft wissen möchten.

Mehr Antworten findest du unter Häufige Fragen.