Der Valentinstag muss weder kitschig noch kompliziert sein. Manchmal reicht ein schön gedeckter Tisch, ein gutes Glas in der Hand – und ein Menü, das ohne Stress gelingt. Dieses Valentinstags-Menü ist genau dafür gedacht: unkompliziert, fein abgestimmt und ideal für einen gemütlichen Abend zu zweit.
Der Start: Ein scharfes Apéro
Los geht’s mit einem erfrischenden Apéro. Er entsteht aus einer Handvoll Eiswürfeln, 4 cl vom «Zitrone & Ingwer» der Chrüterei aus Gähwil und wird aufgegossen mit dem Bergspritz Bergamotte – einem leichten, erfrischenden Hard Seltzer aus dem Toggenburg.
Leicht scharf, angenehm prickelnd und perfekt, um den Abend einzuläuten. Optional mit Zitrone oder frischen Kräutern, wie Rosmarin, Basilikum oder Pfefferminze garniert – je nachdem, was gerade greifbar ist.
Du benötigst:
- 1 Flasche «Zitrone & Ingwer» der Chrüterei aus Gähwil
- 1 Dose Bergspritz Bergamotte
- Ein paar Eiswürfel
- Eine Scheibe Zitrone oder ein paar frische Kräuter
Vorspeise: Ein Randen-Carpaccio mit Biss
Als Vorspeise gibt es ein schlichtes, aber raffiniertes Randen-Carpaccio. Hauchdünn geschnittene, gekochte Randen treffen auf geröstete Mandeln, zerbröselten Feta und gutes Olivenöl. Eine Kombination, die ohne viele Zutaten auskommt und trotzdem überzeugt.
So geht’s:
Pro Person rechnest du mit ca. einer Knolle gekochtem Randen. Diesen schneidest du in möglichst feine Scheiben. Am besten klappt das mit einer Raffel, aber auch mit dem Messer gelingt das problemlos. Die Scheiben legst du dann auf deinen Tellern aus.
Anschliessend nimmst du eine Handvoll Mandeln (ca. 3 EL) und hackst sie grob. Danach gibst du sie in eine Bratpfanne und röstest sie bei mittlerer Hitze, bis sie leicht bräunlich sind und lecker duften. Diese verteilst du dann auf dem Randen-Spiegel.
Nun zum Feta: Diesen bröselst du über den Randen. Wir haben pro Person ca. ¼ des Feta-Blocks verwendet.
Zum Schluss träufelst du noch etwas Olivenöl über dein Carpaccio. Wenn du möchtest, würzt du mit etwas Pfeffer. Salz ist nicht nötig, da der Feta schon eine feine Würze in dein Carpaccio bringt.
Du benötigst:
- 1 Packung gekochten Randen
- 1 Packung Mandeln (ungeschält)
- 1 Block Feta
- Etwas Olivenöl
- Pfeffer
Hauptgang: Cremige Tagliatelle
Im Ofen geröstete Cherrytomaten bringen eine leichte Süsse und Tiefe auf den Teller – eine perfekte Ergänzung zu den Tagliatelle mit einer zitronigen Mascarpone-Creme. Ein Pastagericht, das super simpel ist und dennoch einen Nerv trifft – versprochen!
So geht’s:
In eine ofenfeste Form gibst du die gewaschenen Cherrytomaten. Diese beträufelst du mit etwas Olivenöl, Salz und ein paar Kräutern, die du magst. Anschliessend gibst du sie für 20 Minuten in den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Ofen.
In der Zwischenzeit bringst du einen Topf mit Wasser zum Kochen. Sobald es kocht, gibst du eine gute Menge Salz ins Wasser. Darin kochst du nun deine «immerfein Tagliatelle» vom Thurbeck in Wattwil nach Anweisung auf der Packung – pro Person ca. 110 Gramm.
Während die Pasta köchelt und die Tomaten im Ofen sind, bereitest du die wahrscheinlich simpelste Sauce überhaupt zu: In eine Schüssel mischst du zwei grosse Esslöffel Mascarpone mit dem Abrieb einer Zitrone und 5 Esslöffeln des Pastawassers. Ebenfalls gut macht sich etwas Pfeffer. Je nachdem, wie stark du dein Pastawasser gesalzen hast, ist noch etwas zusätzliches Salz nötig – oder eben nicht. Verrühre alles gut miteinander.
Wenn deine Tagliatelle schön al dente sind, schüttest du sie ab und gibst sie in die Schüssel zu deiner Mascarpone-Creme. Nochmals alles gut mischen und dann auf den Tellern anrichten.
Zuletzt noch die Cherrytomaten obendrauf geben.
Du benötigst:
- 1 Packung Cherrytomaten
- 1 Packung Mascarpone (250 g)
- 1 Zitrone
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Gewürze
Dessert: Das einfachste Schoggimousse der Welt
Zum Abschluss gibt es einen Klassiker: Schoggimousse. Dunkle Schokolade, geschlagener Rahm und etwas Geduld im Kühlschrank, mehr braucht es nicht. Am besten schon am Nachmittag vorbereiten, dann bleibt am Abend mehr Zeit fürs Geniessen.
So geht’s:
50 ml Rahm in einer Pfanne ganz kurz zum Kochen bringen. Anschliessend vom Herd nehmen und 100 Gramm fein gehackte dunkle Schokolade hinzugeben. Mit einem Schwingbesen verrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Masse anschliessend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit 150 ml Rahm steif schlagen.
Wenn die Schokoladen-Mischung ausgekühlt ist (sie muss aber noch immer weich sein), gibst du die Hälfte des geschlagenen Rahms dazu und vermischt alles mit einem Schwingbesen. Die zweite Hälfte ziehst du dann mit einem Gummispatel unter, damit ein luftiges Mousse entsteht.
Nun füllst du die Masse in Gläser oder kleine Schälchen und stellst dein Schoggimousse für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.
Vor dem Servieren kannst du es noch mit Schoggi- oder Kakao-Pulver bestäuben und bspw. eine Scheibe Orange oder ein paar Beeren zum Garnieren verwenden.
Du benötigst:
- 100 Gramm dunkle Schokolade
- 250 ml Rahm
- ev. Orange oder Beeren zum Garnieren
Wir wünschen «en Guete»!